Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ein bundeseigenes Geldinstitut, fördert schon seit vielen Jahren die Schaffung von Wohneigentum, also den Kauf selbstgenutzter Immobilien. Kredite der KfW sind natürlich verzinst und sind auch an die marktüblichen Zinsen gebunden. Aber der Zinssatz dieser KfW-Kredite ist immer etwas günstiger als die preiswertesten Kredite, die gerade bei den Geschäftsbanken angeboten werden. Ein großer Nachteil der KfW-Finanzierung ist, dass sie nur über eine Hausbank beantragt werden können. Zwar hat jeder, der Immobilien zur eigenen Nutzung erwerben möchte, einen Anspruch auf diese Förderung. Aber manche Geschäftsbanken oder vielmehr die Berater dort sträuben sich bei der Vermittlung. Denn die Bank verdient daran natürlich nichts, sie tritt nur als Vermittler auf. Und der Berater bekommt nur Provisionen, wenn er Finanzierungen seines Arbeitgebers vermittelt. Es sollte sich aber niemand scheuen, nach einer Förderung durch die KfW zu fragen und auch darauf zu bestehen, ein Angebot mit einem derartigen Kredit zu erhalten. Die KfW übernimmt auch nie die gesamte Finanzierung, sondern immer nur einen Teil davon. Der Rest muss sowieso von der Hausbank kommen. Aber das Gesamtpaket der Finanzierung wird in jedem Fall günstiger, wenn der zinsgünstige staatliche Kredit einbezogen wird. Danach kann man immer noch entscheiden, ob man es wirklich in Anspruch nehmen möchte.
Autor:
Nicola Lavacca
nesta123@gmx.net
Autor: nico123 - veröffentlicht am 21.02.2008 - 14:25:40 - letzte Überarbeitung am 21.02.2008 - 14:25:40
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